Rosenpokal Delitzsch

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Besuch des 5. Rosenpokal-Boxturniers in Delitzsch/Sachsen

Am vergangenen Wochenende folgten vier vom Marburger Boxtrainer betreute heimische Athleten der Einladung des sächsischen Boxtrainers und Managers der Boxabteilung des ESV Delitzsch, Enrico Nürnberger und besuchten wie schon im Vorjahr das zweitägige Boxturnier um den Rosenpokal. Der 17jährige Hainer Erich Lang und der wiederholt für den I.BC startende Rüsselsheimer Männer-Weltergewichtler Dündar Yildiz bekamen nach hochklassigen Kämpfen am Ende den Pokal von der bezaubernden Rosenkönigin aus Delitzsch überreicht. Die beiden Schülerboxer Viktor Kolvik und Sergej Jakovlev mussten sich in der 30- bzw. 32-kg-Klasse nach dem Halbfinale am Samstag tags darauf am Sonntagmorgen mit äusserst knapp nach Punkten unterlegenen Finalkämpfen mit der Silbermedaille begnügen.

Erich Lang traf am Samstag auf den Leipziger Frank Aurov und machte kurzen Prozess. Der sich in der Vorbereitung auf die Endkämpfe der Internat. Deutschen Meisterschaften der U18 befindende Marburger Boxer ließ dem zwei Jahre älteren Sachsen keine Chance,deckte diesen mit Schlagserien zu, so dass der Post-SV-Boxer zweimal angezählt werden musste. Aurov fand keine Mittel gegen den erneut angriffsorientierten Boxer und musste bereits gegen Ende des ersten Durchgangs
schützend aus dem Ring genommen werden. Der RSC (Referee stops contest)-Sieger Erich Lang brauchte dann am Sonntagmorgen nicht mehr in den Ring zu steigen, denn der andere Finalist aus Markranstädt sah von vorneherein keine Chance und verzichtete auf den Kampf um dem Rosenpokal.


Dünder und Lang

Der bei den gerade vergangenen Hessenmeisterschaften souverän B-Turnier-Sieger gewordene Dündar Yildiz wiederholte seinen Vorjahreserfolg, besiegte im Halbfinale den Delitzscher Lokalmatador Ronny Ceplevicius knapp aber verdient nach Punkten und bekam im Finale den Berliner Max Peuntinger vom SSC Südwest vor die Fäuste. Dieser hatte ebenfalls das Halbfinale am Samstag gewonnen und stieg durch diesen deutlichen Sieg erfolgsmotiviert in den Ring. War die erste Runde noch ausgeglichen, so hatte Dündar Yildiz ab dem Mitteldurchgang des auf drei Runden angesetzten Finalkampfes deutliche Vorteile. Schnelle Meidbewegungen mit variabel zum Körper und Kopf vorgetragenen Schlagkombinationen als Gegenangriff sicherte ihm auf allen Punktzetteln einen sicheren Vorsprung. Im Schlussdurchgang musste der Landeshauptststädter nach zielgenauen und überraschenden Schlaghandcrossschlägen zweimal angezählt werden.
Zudem führte ein Cut an der Augenbraue zum endgültigen Abbruch des Kampfes.

Bericht und Bild Ronald Leinbach


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